FAQs zu unseren Kursen
Allgemeine Fragen:
Kann man zu den Kursen kommen, auch wenn man kein Buddhist ist?
Ja - Jeder ist im Tathagata Zentrum herzlich willkommen. Niemand ist ausgeschlossen, egal was sein Hintergrund oder Glauben ist. Die Methoden und Praxisformen, die hier gelehrt werden, sind für jeden geeignet - egal wie viel Erfahrung mitgebracht wird. Moderner Kadampabuddhismus bietet praktische und kraftvolle Hilfsmittel an, die jedem helfen können Stress, und Schwierigkeiten in dieser modernen Zeit zu überwinden, und es ist uns eine große Freude, 365 Tage jedes Jahr euch dabei zu helfen, den Nutzen von Meditation und buddhistischen Ratschlägen zu entdecken.
Gibt es Kurse, die ihr denjenigen empfehlt, die nicht mit Buddhismus vertraut sind?
Ja - Wir haben jede Menge Einführungskurse, von dem insbesondere Anfänger profitieren können. Wer mehr Interesse für Theorie und Praxis hat, dem empfehlen wir die Dienstagsabendvorträge, die ein buddhistisches Thema praktisch und alltagsnah mit anschließender Meditation und Austauschrunde vermitteln. Für diejenigen, die insbesondere Meditationserfahrungen gewinnen oder Meditation erlernen möchten, gibt es unsere Meditationsabende am Mittwoch im Zentrum, sowie im 18. Bezirk am Donnerstag. Wer nicht regelmäßig kommen kann oder möchte, kann über unsere Meditationsworkshops am Sonntag einen wunderbaren Einstieg in die Welt der Meditation finden.
Einmal im Monat haben wir unsere Schnuppersonntage - wie der Name schon sagt - ideal zum "hineinschnuppern" und uns kennenlernen.
Sind die Abende in sich geschlossen, wenn ich nicht an der ganzen Vortragsreihe teilnehmen kann?
Ja - Unsere Abende sind in sich geschlossen. Auch wenn wir Themenreihen anbieten, wo an mehreren Abenden über ein bestimmtes Thema gesprochen wird, so kannst du dennoch auch einzelne Vortragsabende besuchen.
Muss ich bestimmte Kleidung im Zentrum tragen?
Nein - Bitte komm wie du bist. Wenn du gerne bei den Meditationen unten auf dem Sitzkissen sitzen möchtest, empfehlen wir dir bequeme Kleidung mitzubringen oder zu tragen.
Traditionellerweise wirst du gebeten, deine Schuhe, bevor du den Meditationsraum betrittst, auszuziehen. Wir haben Fußbodenheizung und Hausschuhe bei Bedarf.
Muss ich auf dem Boden sitzen?
Nein - Wir haben natürlich Sitzmatten und Kissen, für diejenigen die gerne auf dem Boden sitzen. Aber alle anderen, die es bevorzugen auf Stühlen zu sitzen, können dies natürlich tun.
Scheren sich alle Buddhisten den Kopf?
Nein - Ordinierte Praktizierende, Mönche wie Nonnen, scheren sich zum Zeitpunkt ihrer Ordination ihr Haar und halten es kurz. Dies symbolisiert ihre Entsagung sowie das Aufgeben ihrer Sorge um äußeres Aussehen sowie ihre Fokussierung auf ihre inneren Qualitäten wie Liebe, Mitgefühl und Weisheit.
Muss ich ordinieren, wenn ich Buddhist werde?
Nein - Der Hauptteil der Buddhisten sind Laienpraktizierende - normale Leute mit Partnern, Kindern und einer Arbeit. Ordination ist eine persönliche spirituelle Entscheidung, die diejenigen treffen, die ihr Leben vollständig dem spirituellen Pfad widmen möchten und verschiedene Dinge aufgeben sowie versprechen, verschiedene Dinge zu praktizieren. Ordinierte Personen werden Mönche (männlich) und Nonnen (weiblich) genannt.
Muss ich mich verbeugen oder niederwerfen?
Nein - Verbeugungen sind eine traditionelle buddhistische Praxis, die 2500 Jahre auf die Zeit von Buddha Shakyamuni zurückgeht. Wenn du an einem Kurs teilnimmst, wirst du evt. Einige sehen, die Respekt vor Buddha und seinen Lehren zeigen, indem sie den Boden mit dem Kopf berühren und ihre Hände vor ihrem Herzen zusammenlegen. Auf eine körperliche Art und Weise Respekt zu zeigen, ist etwas, womit westliche Menschen nicht vertraut sind, und es ist deine eigene Wahl, ob du dich verbeugen möchtest, oder nicht.
Bietet ihr auch Yogaklassen bei euch im Zentrum an?
Ja, aber - Der Yoga, der hier praktiziert wird, ist ein geistiger Yoga. Wir bieten keine Klassen mit körperlichem Yoga an. Im Kadampa Buddhismus wird das Wort "Yoga" für spirituelle Praxis benutzt. Yoga bedeutet somit das Erlernen, eine besondere positive Sicht oder Absicht während unserer täglichen Handlungen aufrechtzuerhalten wie z.B Guru Yoga, Yoga des Essens, Schlafens und Aufstehens etc.
Kann ich Fotos bei euch machen?
Ja - Du kannst gerne Fotos vom Meditationsraum, wenn gerade keine Meditationen oder Vorträge laufen, machen.
Kann ich Mitschriften mit meinem Notebook machen?
Nein - Da es andere Zuhörer stören könnte. Gerne aber können wir dir einen Schreibblock und Schreibutensilien zur Verfügung stellen, wenn du etwas zum Notizen machen benötigst.
Ist das Zentrum auch mit Rollstuhl erreichbar?
Ja - Unser Zentrum ist über einen Fahrstuhl (1. Etage drücken) erreichbar und dort ebenerdig im Hinterhof gelegen.
Bietet ihr Kinderbetreuung während der Kurse an?
Nein - Aber Kinder sind herzlich willkommen an den Veranstaltungen teilzunehmen. Besonders geeignet sind unsere Schnuppersonntage, die am Sonntag nachmittag einmal im Monat stattfinden.
Dein erster Kurs oder Meditationsabend:
Benötige ich Meditationserfahrung um teilzunehmen?
Nein - Viele Leute, die zu unseren Veranstaltungen kommen, haben nicht viel oder gar keine Erfahrung. Es macht nichts, wenn du Meditation vorher versucht hast ohne viel Erfolg. Jeder findet es am Anfang herausfordernd, da unser Geist von Natur aus sehr beschäftigt ist. Das Tathagata Zentrum ist ein perfekter Ort, um sich in innerem Frieden zu schulen.
Wie viele Leute nehmen an solchen Veranstaltungen teil?
Das ist sehr verschieden. Die Größe der Kurse variert, abhängig von der Jahreszeit, vom Thema usw. Zu unseren Meditations-und Vortragsabenden kommen zw. 5 und 15 Leuten, zu größeren Veranstaltungen wie auch zu einigen Workshops oft mehr.
Kann ich mein Haustier mitbringen?
Nein - Auch wenn Buddhisten große Tierfreunde sind, so kommen doch auch einige Teilnehmer zu den Veranstaltungen, die Tierallergien haben. Deshalb möchten wir euch bitten, eure Haustiere zu Hause zu lassen. Wenn es gar nicht anders geht, bitte gebt uns telefonisch kurz Bescheid.
Werde ich die Möglichkeit haben, auch ein wenig Zeit alleine für mich zu verbringen?
Ja - Jeder hat die Möglichkeit, nach den geleiteten Meditationen, Vorträgen so lange er möchte für sich alleine für weitere Meditation oder Kontemplation auf dem Kissen sitzen zu bleiben. Ihr habt auch die Möglichkeit, euch in den Pausen z.B bei Wochenendveranstaltungen in die Bibliothek zurückzuziehen - zum Ausruhen, Lesen oder Kontemplieren.
Habe ich die Möglichkeit, einen Lehrer des Zentrums zu treffen?
Ja - Wenn du den Wunsch hat, kannst du gerne den Zentrumslehrer, den Kursleiter oder Seniorstudenten treffen um Fragen zu stellen oder um buddhistische Ratschläge zu erbitten.
Gibt es Hörhilfen während der Veranstaltungen?
Ja - Wenn du uns rechtzeitig Bescheid gibst, können wir unser technisches Equipment so einrichten, dass auch Menschen mit Hörbehinderungen keine Verständnisprobleme haben.
Weitere Fragen für die Sonntagsworkshops "Meditieren lernen":
Bringt so ein Kurs überhaupt etwas?
Ja - auch wenn dieser Kurs selbst nur 3 Stunden dauert, kann er dir all das notwendige Wissen vermitteln, um auch zu Hause eine eigene Meditationspraxis aufzubauen. Meditation ist ähnlich wie ein körperliches Muskeltraining, etwas was regelmäßig geübt werden sollte, um von den guten Ergebnissen zu profitieren. Ein Meditationsworkshop ist hierfür der perfekte Einstieg.
Wie kann ich weiterüben?
Nach einem Meditationsworkshop hast du die Möglichkeit, die erklärten Meditationen für dich auf der Grundlage der Anleitungen, die wir dir mitgeben oder die du käuflich erwerben kannst, zu Hause weiter zu üben.
Du hast aber auch die Möglichkeit, gemeinsam in einer Gruppe unter der Anleitung von erfahrenen Meditationslehrern, Meditation zu üben. Gerade für Anfänger ist das Meditieren in der Gruppe bedeutend leichter, da du angeleitet wirst und Möglichkeiten zum Fragenstellen und Austausch hast. Jeder kann für sich entscheiden, ob er für sich alleine zu Hause weitermacht oder gemeinsam in einer Gruppe, wie z.B an den geleiteten Meditationsabenden bei uns am Mittwoch.